Der Apothekerschrank


enthält Belegstücke für Essenzbehälter aus der Kettwiger Hirsch-Apotheke. Es handelt sich vermutlich um „neugotische“ Flaschen von 1832, deren Formen 1890 aus dem Verkehr gezogen wurden, und neuere Behälter.

Zur Apothekensammlung gehören auch zwei Herbare von Kräutern aus dem Ruhrtal.



Der Schrank enthält einige Porzellanbehälter, darunter die Deckeldose mit Aufschrift „Looch de Pulm.Vulp.“ (eingelegt Deutungsversuche von Apotheker Karl Bötsch) und kleine Salbendosen für Arme in gelber Keramik und für Reiche in weißem Porzellan.

Wir haben im Apothekenschrank eine große Anzahl von Kleinbehältern für Essenzen, Gewürze und Parfümerie aus einem Brunnen am Kirchplatz, der um 1900 mit Asche und Abfallgläsern aufgefüllt wurde (Leihgaben). Von den kleinsten Parfümgläschen (2 ccm) gehört eins zum Aushub einer Düngergrube bei Meckenstock am Staad (Feldfund, datiert durch eine Scherbe „1893“ vom gleichen Feld).

Die Glashütte Wisthoff in Steele hat uns Kölnisch-Wasser-Behälter in verschiedener Größe, aber ohne die W-Marke übergeben, und von Wisthoff stammt auch ein Paket Pharmaglas für Schering, in Plastik abgepackt.